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Über dieses Blog
Ich halte die Kamera in die verschiedenen Winkel der Gesellschaft und fotografiere dabei vor allem Menschen. Darüber hinaus versuche ich, Worte für meine Beobachtungen und Eindrücke zu finden.
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Archiv der Kategorie: Fotografie
Ausstellungseröffnung 2 – Galerie Hexagone Aachen
Nachdem ich im Januar bereits den veröffentlicht habe, kommt hier nun der zweite Teil: “Galerie Hexagone”. In dieser Galerie konnte ich am 9. September 2011 eine Vernissage fotografieren:
Blick von außen in die Galerie Hexagone. War viel los an dem Abend…
Links: Die Künstlerin Edith Suchodrew vor einem ihrer Werke. Rechts: Eröffnungsrede durch den Galeristen der Galerie Hexagone, Gerd-Dieter Schopp.
Dr. Dirk Tölke gibt in seiner Rede einen Überblick über die ausgestellten Werke und ihre Hintergründe.
Meine Eindrücke von der Ausstellungseröffnung
Am Abend der Vernissage war die Galerie Hexagone in verschiedener Hinsicht “voll”: Viele Besucher, viele Werke und viele verschiedene Künstler. Gemäß dem inhaltlichen Schwerpunkt der Galerie wurden viele Arbeiten aus China und Japan gezeigt. Wir waren zusammen mit einigen Freunden dort. Für mich war es eines der ersten Male, mich an das Thema Kunst, an die Kunstszene in Aachen, an Galerien und Ausstellungen heranzuwagen, um mir einen Eindruck von der ganzen Sache zu verschaffen: Wie läuft eine Ausstellung ab, was ist wichtig, und so weiter.
Wichtig waren für mich dabei natürlich, wie immer, auch Gespräche mit beteiligten Leuten. Einen besonders interessanten Austausch hatte ich dabei mit der Künstlerin Edith Suchodrew, von der ich dann ja auch ein Portrait machen konnte (siehe oben).
Idee: Portrait des Suermondt-Viertels
Genau an diesem Abend ist zudem eine weitere Idee entstanden: Die Galerie liegt in der Aachener Schützenstraße, und somit genau in “meinem” Suermondt-Viertel. Die Idee ist, in diesem, meinem Viertel die verschiedenen Einwohner, Geschäfte, Kneipen, Vereine, die sonstigen Nationalitäten, Kreativen, und so weiter zu fotografieren. Einige interessante Infos zum Viertel gibt’s – wie ich soeben recherchiert habe – auch auf der Webseite der Stadt Aachen. Dort wird unter anderem geschrieben:
Suermondtviertel und Gasborn gemein sind die Häufung an Galerien, Geschäften und Einrichtungen aus der Kreativwirtschaft und der verschiedenen Ethnien, die hier ideale Standortbedingungen vorfinden.
Die Vielfalt spiegelt sich in den unterschiedlichen Nutzergruppen des Gebietes wieder. Es handelt sich nicht nur um sehr dicht bewohnte Stadtquartiere von Aachen; Zu den über 4.850 Einwohnern kommen Tag für Tag mehrere tausend Menschen, die hier einkaufen. Darüber hinaus ist das Suermondt Viertel ein regional bedeutsamer Schulstandort mit insgesamt 4.300 Schülern. Darunter befinden sich allerdings ca. 2000 Berufsschüler, die nicht jeden Tag die Schule besuchen.
Mal sehen ob und wie ich das demnächst weiter anpacke. Eine Möglichkeit ist vielleicht das “Lothringair” Straßenfest (coole Idee!) in diesem Sommer. Falls jemand darüber hinaus sonst noch Ideen hat, oder selbst im Suermondt-Viertel lebt und gerne fotografiert werden würde, so würde ich mich über einen Kommentar oder eine E-Mail freuen :)
Veröffentlicht unter Aachen, Fotografie, Gedanken
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Ausstellungseröffnung 1 – BBK Aachen/Euregio Jahresausstellung 2012
Nachdem ich in den vergangenen Wochen die tolle Möglichkeit hatte, bei zwei Ausstellungen dabei zu sein, nutze ich nun die Chance genau dieses Thema in meinen beiden nächsten Fotoserien hier im Blog zu verarbeiten. Als erster Teil dieser neuen Serie “Ausstellungseröffnung” kommen hier nun Fotos von der . Der zweite Teil der Fotoserie folgt dann in den kommenden Wochen…
Gemeinsam unterwegs mit Bianca Gerstmann und Stephanie Binding.
Bianca mit ihrem passenden Oberteil vor einem Werk von Karl von Monschau.
Karl-Heinz Jeiter eröffnet die Vernissage und begrüßt die Gäste.
“Joseph Kamikaze (siehe auch hier) erklärt dem Schneckli die Kunst.” Laut dem Künstler handelt es sich um die Anlehnung an eine Aktion von Joseph Beuys, der einem toten Hasen die Kunst erklärte. Schon irgendwie skurril. Oder darf man das überhaupt noch entscheiden? Vielleicht ist die Zeit in der wir leben auch einfach insgesamt skurril…?
Anlässlich der Ausstellung “Tradition – Experiment” sind diese drei Instagrams ausnahmsweise Teil der Serie. Links: Ausstellungsbesucher und Kunstwerke; In der Mitte: Ein Foto meiner gezeigten Fotos “”; Rechts: Der BBK-Mitarbeiter Hardy Kleidt.
Weitere Gedanken zu meinen Fotos, zur Ausstellung, der Kunst und den Künstlern…
Mein Projekt entwickelt sich langsam aber sicher weiter, und es kommen neue Gedanken ins Spiel. Kurz zur Erinnerung: Bei “objektiv auf unendlich” geht es mir ja darum, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, und jene Orte aufzusuchen, an denen man sich trifft. Die gute, alte, analoge Kamera dient dabei gerne mal als Einstieg in Gespräche, und die Fotos sind quasi die Dokumentation der Gespräche und Erlebnisse.
Bei den aktuellen BBK-Fotos hat dies nun ein neues Level erreicht: Durch die Möglichkeit einer zweiten Folgeausstellung konnte ich nicht nur Fotos von der machen, sondern diese auch gleich noch für die nutzen, um auf eben jener zweiten Eröffnung wiederum über die ersten Fotos ins Gespräch zu kommen. So stell ich mir das vor. Irgendwo fotografierend rumlaufen, ins Gespräch kommen, die Leute fotografieren, die Fotos mit Leuten drauf aufhängen, und wiederum über diese Fotos ins Gespräch kommen ;))
Beide Ausstellungen waren nun Gruppenausstellungen, und neben den Werken anderer Künstler waren entsprechend natürlich auch die Künstler selbst bei den Vernissagen dabei. Und da ich ja gerade neu in die (Aachener) Kunstszene hineinkomme, bewegen mich bei all diesen Gesprächen momentan derzeit noch die grundsätzlichen Fragen: Was ist eigentlich Kunst? Was wollen die Künstler zum Ausdruck bringen? Was ist ihre Motivation? Inwiefern ist das was man von ihnen zu sehen bekommt, repräsentativ für irgendwas, für unsere Zeit beispielsweise? Oder passen die Werke doch eher so in gar kein Raster?
Auf jeden Fall – soviel ist für mich klar – ist für viele Künstler ihre eigene Kunst ein sehr unmittelbarer Weg, eigene Gedanken und Gefühle zu äußern. Was anderswo vielleicht noch gar nicht niedergeschrieben, reflektiert oder analysiert ist, das steckt hier schon lange im Gemälden drin. Auch über unsere Zeit verrät dies sehr viel.
Das – so hab ich den Eindruck – ist aber auch andererseits nicht immer so. Denn darüber hinaus hatte ich bei einigen Gesprächen und Werken den Eindruck, dass teils auch versucht wird sich irgendwie in die Kunstszene hinein zu “künsteln”. Manches wirkte auf mich nicht ganz so authentisch. Stile und Inhalte anderer Künstler erschienen mir wie aufgegriffen, um dadurch zu zeigen dass man auch mit dazu gehören will. “Me too” sagen wir jedenfalls in meiner Internetagentur dazu, wenn eine Webseite sich die zentrale Idee bei einer anderen, aktuell angesagten Webseite “entleiht”.
Gefreut hat mich aber auf jeden Fall besonders, dass mich Svenja Pesch, die einen Artikel für die Aachener Zeitung schrieb, an dem Abend angesprochen hat. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal für die Erwähnung im Artikel!
(Zum Vergrößern bitte klicken)
Gefreut hat mich auch ein Gespräch mit Ales Vega und seiner Frau. In der Ausstellung hing seine Fotografie “Fukushima” (leider habe ich da kein Foto davon gemacht). Wir haben über den BBK, über etablierte Muster, über frischen Wind durch junge Künstler, und natürlich über Fukushima gesprochen.
Alle oben gezeigten Fotos sind übrigens noch bis zum 2. März in der BBK Galerie Aachen Arkaden zu sehen und auch in meinem Shop erhältlich.
Veröffentlicht unter Aachen, Fotografie, Gedanken
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Flohmarkt
Nach ungefähr einem Jahr waren wir im Mai nochmal in Berlin und auch dieses mal wieder im Mauerpark und am Moritzplatz. Bianca wollte unbedingt nochmal hin, und zwar zum Flohmarkt (mehr Infos hier. Karaoke gab’s an diesem Sonntag auch gar nicht). Ich habe die Chance genutzt, um Markt und Leute zu fotografieren. Dabei bin ich mit manchem ins Gespräch gekommen. Es ist immer schön, neue Leute kennenzulernen! Hier die Fotos:
Thomas Maria Malangeri alias tausendschwarz illustriert und erzählt seinen eigenen Comic “Die Chroniken von Zone B” und verkauft seine Motive auch auf Märkten.
Mira-Bey verkauft selbsthergestellte Stücke sowie besondere Schmuckstücke aus Indien und Afganistan.
Am Stand von DulceMedia hatte ich ein echt nettes Gespräch mit Sven Gusowski. Die Jungs fotografieren die Berliner Stadt und verkaufen Kunstdrucke online oder eben hier.
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Pendeln zwischen Aachen und Köln
Inspiriert durch den schwedischen Fotografen Frans Erasmie und sein Blog “Commuter’s Diary” habe auch ich einmal mein Pendler-Dasein genutzt und meinen täglichen Weg zur Arbeit von Aachen nach Köln und wieder zurück fotografiert.
Köln, neue U-Bahn-Station Breslauer Platz
Links: Selbstportrait. Rechts: Schuss aus dem Fenster.
Bei den aktuellen Fotos bin ich zum ersten mal auf die Idee gekommen, bei einigen der Fotos das Objektiv wirklich mal bewusst “auf unendlich” einzustellen. Zum Beispiel bei den letzten beiden Fotos Aachen Hauptbahnhof und Aachen Beeckstraße. Schätze mal, das könnte mir in Zukunft noch häufiger passieren…
Veröffentlicht unter Aachen, Fotografie, Köln
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